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 | Helbigs Drechselstube |
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Wir stellen uns vor
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In unserem Haus besitzen wir eine gut ausgestattete Werkstatt mit drei Drechselbänken und diversen anderen Maschinen welche teilweise selbst konstruiert und auch hergestellt wurden. Auch besondere Werkzeuge die im Handel nicht erhältlich sind haben wir entwickelt. Als ehemahliger Maschinenbauer ist man da im Vorteil. Überwiegend verarbeiten wir heimische Hölzer. Denn im Laufe der Jahre ist ein umfangreiches Lager mit diesen entstanden. Alle Ecken wo man Holz lagern kann sind gefüllt.
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Unsere Alte
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Unsere Alte ist ein Erbstück Marke "Eigenbau". Baujahr etwa 1970. Natürlich wurden an ihr Modernisierungen vorgenommen. So ist die Maschine, wie auch unsere zwei anderen, mit einer elektronischen Drehzahlregelung ausgestattet die leider nicht ganz billig ist. Aber das lästige Umlegen des Antriebsriemens entfällt dadurch.
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Unsere Beste
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Das ist unser Schmuckstück. Eine Hapfo AP 2000 ES. Sie läuft mittlerweile seit 1995 ohne zu mucken. Obwohl sie am meisten benutzt wird, brauchte nicht einmal der Antriebsriemen erneuert werden. Für diese Bank habe ich mir eine Drechselbank-Fußbremse
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Unsere Kleine
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Unsere Kleine ist die "Reisedrechselbank". Das Gestell ist so konstruiert das es zu einem Koffer zusammengelegt werden kann. Mit ihr gehen wir auf Veranstaltungen und zeigen den Besuchern etwas vom Drechseln. Besonders Kinder finden es sehr spannend wenn die Späne fliegen und ein Stück Holz zu einem Pilz, einem Tannenbaum oder etwas anderem geformt wird.
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Das Holzlager
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Gutes Drechselholz ist bekannlich nicht immer ganz billig. Deshalb haben wir zur Selbsthilfe gegriffen und sammeln sowie trocknen unser Holz selbst. Nach dem Schnitt lassen wir die Fläche einige Tage abtrocknen um sie dann mit warmem Kerzenwachs zu verschließen. Das Holzlager, überwiegend heimische Holzarten, ist mittlerweile ganz schön umfangreich geworden. Gerne sind wir bereit an Drechselkollegen etwas abzugeben.
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In der Werkstatt
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Da unsere Werkstatt nicht allzu groß ist, muß vieles der Einrichtung beweglich sein um bei Platzbedarf weggeschoben werden zu können. Unter anderem auch der Werkzeugwagen. Es ist ein Schrank mit fünf Schubladen in denen allerhand Drechseluntensielien untergebracht werden können. An den drei anderen Seiten sind Halterungen für Drechselstähle angebracht. Den oberen Ablagedeckel kann man zur Seite drehen so das noch ein Fach genutzt werden kann.
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Tellerschleifer
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Dieser Tellerschleifer kann unter den Tisch geschoben werden. Das linke Foto zeigt ihn in Arbeitsstellung und das Rechte zeigt die Ruhestellung. Damit die Maschine beim Schleifen nicht nach hinten wegrollt, sind die vorderen Räder mit Feststellern versehen. Natürlich ist die Maschine zu niedrig. Aber, da nie allzu lange daran gearbeitet wird, ist es ein guter Kompromiss wenn zu wenig Platz vorhanden ist.
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Auch ein Frästisch für die Oberfräse ist unter der Werkbank abgestellt. An diesem Wagen sind nur hinten Rollen angebracht. Hebt man ihn vorn an, kann er bequem unter dem Tisch hervor gezogen werden. Nach dem Absenken garantieren die vorderen festen Füße einen sicheren Stand beim Arbeiten.
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Rundstabfräse
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Die neueste von mir konstruierte und gebaute Maschine ist eine Rundstabfräse. In einem Bohrständer ist ein Fräsmotor mit einem Falzfräser eingespannt. Der Kantel ist zwischen den Spitzen gespannt und wird mit einer kleinen Bohrmaschine gedreht. Mit einem Schiebeschlitten wird das Holz dann an dem Fräser vorbei geführt. Der gewünschte Durchmesser kann separat eingestellt werden.
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Wie Sie sehen ist unsere Werkstatt ganz gut ausgerüstet. Es sind alles keine besonders teuren Maschinen aber wir haben schon sehr schöne Sachen damit produziert. Mit etwas Rafinesse kann man in einem nicht allzu großen Raum eine Menge Werkzeug unterbringen. Übrigens, viel Material zum Bau von Werkzeugen und Geräten hole ich mir beim Altwarenhändler. Man glaubt gar nicht was ein Handwerker dort an "Zutaten" alles finden kann ohne viel Geld auszugeben.
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